Frauenhaus Schifferstadt Projektbeschreibung
Projektbeschreibung: Initiative Frauenhaus Schifferstadt
1.
Überblick
Die
Initiative Frauenhaus Schifferstadt wurde im Dezember 2025 von Andreas Klamm
ins Leben gerufen. Ziel des Projekts ist der Aufbau und Betrieb eines
spezialisierten Frauenhauses in Schifferstadt, um Frauen und deren Kindern, die
von häuslicher, körperlicher oder psychischer Gewalt betroffen sind, einen
sicheren Zufluchtsort sowie professionelle Unterstützung zu bieten.
2.
Hintergrund und Entstehung
Trotz
bestehender Hilfsnetzwerke im Rhein-Pfalz-Kreis besteht oft ein Mangel an kurzfristig
verfügbaren Plätzen in Schutzeinrichtungen. Die Gründung im Dezember 2025
markiert den Startpunkt einer gezielten lokalen Bemühung, die Versorgungslücke
in der Region Schifferstadt zu schließen und Opfern von Gewalt eine
unmittelbare, wohnortnahe Perspektive zu eröffnen.
3.
Ziele der Initiative
Das
Projekt verfolgt drei Kernziele:
*
Schutzraum schaffen: Bereitstellung einer sicheren Unterkunft, die Anonymität
und Schutz vor weiteren Übergriffen garantiert.
*
Ganzheitliche Beratung: Unterstützung bei der Bewältigung von Traumata,
Rechtsfragen und der Existenzsicherung.
*
Prävention und Vernetzung: Sensibilisierung der Öffentlichkeit für das Thema
Gewalt gegen Frauen und Aufbau eines starken lokalen Netzwerks aus Behörden,
Polizei und sozialen Diensten.
4.
Schwerpunkte der Arbeit
*
Akuthilfe: Sofortaufnahme in Krisensituationen rund um die Uhr.
*
Begleitung: Unterstützung bei Behördengängen, der Suche nach eigenem Wohnraum
und der Vermittlung von juristischem Beistand.
*
Kinderschutz: Spezielle pädagogische Angebote für Kinder, die Zeugen oder Opfer
von Gewalt im häuslichen Umfeld wurden.
*
Digitale Präsenz: Informationsbereitstellung und Vernetzung über die zentrale
Plattform frauenhausschifferstadt.blogspot.com.
5.
Struktur und Kontakt
Die
Initiative befindet sich im Aufbau und setzt auf ehrenamtliches Engagement
sowie die Kooperation mit kommunalen Trägern und Spendern.
Wichtiger Hinweis: In akuten Notsituationen sollten Betroffene stets die bundesweite Hilfenummer (116 016) oder den Notruf der Polizei (110) kontaktieren, da sich das Projekt in Schifferstadt aktuell in der Aufbauphase befindet.
Projektbeschreibung:
Frauenhaus Schifferstadt – Ein Schutzraum für die Würde
1.
Vision und Leitbild
Unter
dem Leitsatz "Sicherheit ist ein Menschenrecht, das keine Barrieren kennen
darf" verfolgt die Initiative von Andreas Klamm das Ziel, in Schifferstadt
ein inklusives Frauenhaus zu errichten. Es soll nicht nur eine Lücke in der
regionalen Versorgung schließen, sondern als Leuchtturmprojekt für
barrierefreien Opferschutz in Rheinland-Pfalz fungieren.
2.
Die völkerrechtliche Notwendigkeit (Istanbul-Konvention)
Das
Projekt adressiert ein eklatantes Defizit im Rhein-Pfalz-Kreis:
*
Vorgabe: Die Istanbul-Konvention fordert einen Platz pro 10.000 Einwohner.
*
Bedarf: Bei ca. 156.000 Einwohnern im Kreis besteht ein Anspruch auf 16 Plätze.
*
Status Quo: Derzeit verfügt der Rhein-Pfalz-Kreis über keine eigene Einrichtung
dieser Art. Das Projekt in Schifferstadt ist die Antwort auf dieses
völkerrechtliche Umsetzungsdefizit.
3.
Inklusives Konzept: Niemanden zurücklassen
Das
"Frauenhaus Schifferstadt" bricht bestehende Tabus im Opferschutz
durch konsequente Barrierefreiheit:
*
Barrierefreie Apartments: Integration von 3 spezialisierten
Inklusions-Apartments nach DIN 18040-2 R.
*
Schutz für Frauen mit Behinderungen: Gezielte Aufnahme von Frauen, die aufgrund
körperlicher Einschränkungen oft keinen Zugang zu regulären Schutzeinrichtungen
finden.
*
Assistenzhunde-Regelung: Einzigartig ist die explizite Möglichkeit,
Assistenzhunde mitzuführen, um die Autonomie und den Schutz der betroffenen
Frauen zu gewährleisten.
4.
Eckdaten der Machbarkeitsstudie (Stand 2026)
Das
Projekt basiert auf einem fundierten Finanz- und Investitionsplan:
*
Kapazität: 16 Plätze zur Erfüllung der Quote.
*
Fläche: ca. 950 m² Brutto-Grundfläche in zentraler Lage (S-Bahn-Knotenpunkt
Schifferstadt).
*
Investitionsvolumen: ca. 5,24 Millionen Euro.
*
Finanzierungsmix: Nutzung von ISB-Förderdarlehen, Landesmitteln (MFFKI) und
speziellen Bundesmitteln für Inklusionsprojekte.
5.
Appell und zivilgesellschaftliches Engagement
Die
Initiative versteht sich als politischer Katalysator. Gründer Andreas Klamm
(Journalist, Mitglied des Kreistages) ruft die Bürgergesellschaft dazu auf, den
Druck auf die politischen Entscheidungsträger zu erhöhen:
*
Forderung: Umsetzung der Istanbul-Konvention im Rhein-Pfalz-Kreis.
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Unterstützung: Bürger werden gebeten, die Petition auf change.org zu zeichnen und das Thema in Stadtrat und Kreistag präsent
zu machen.
Kontakt
& Informationen
Initiative
Frauenhaus Schifferstadt
Gründer:
Andreas Klamm
Web:
www.andreasklamm.de/frauenhausschifferstadt
Blog:
frauenhausschifferstadt.blogspot.com
Telefon:
0621 5867 8054
"Ein Frauenhaus in Schifferstadt ist kein
'Nice-to-have' – es ist eine Überlebensgarantie."

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